Archive für Kategorie: Musikvermittlung & Web 2.0 – Neue Wege der Kommunikation

Wie klingt die Produktion einer Bremse? Welche Geräusche prägen das Arbeitsumfeld eines Elektrotechnikers? Was hört eine Mechanikerin während ihres Dienstes?

Unter dem Titel „work::sounds – Wie klingt die Arbeitswelt?“ erkunden Jugendliche mit Methoden der ästhetischen Forschung unterschiedliche Arbeitsumfelder und entdecken dabei aktiv ihren eigenen Bezug zur Arbeitswelt. Sie ergründen unter anderem, ob die tatsächlichen, vielschichtigen Arbeitsumgebungen ihren bestehenden Vorstellungen standhalten können.

Ein Projekt von EDUCULT – Denken und Handeln im Kulturbereich im Auftrag der Arbeiterkammer Wien

Idee, Konzept und Projektleitung: Barbara Elisa Semmler / EDUCULT

Musikalische Leitung: Helge Hinteregger / throatmusic.at

mit den SchülerInnen der

Nähere Infos zum Projekt

Das Endergebnis war ein interessanter Einblick in eine andere Klangwelt, die sich wie ein Ambiente, Post-Rock-Stück einer Elektronikgruppe anhörte. Das Projekt war somit nicht nur ein Exkurs vom gewöhnlichen Unterricht, sondern auch ein absolut anderer, intensiver Einblick in ein doch schwer überblickbares Gefilde.

Ruiji Zhao, 4AHETE, HTL Wien 10

Video

Nach dem Auftakt mit „a melodie :: a thousand songs“ und einigen tollen und interessanten Kompositionen, folgen nun die Ergebnisse des zweiten composer’s community project, bei dem Poesie als Inspirationsquelle für Musik dient.

Klicke hier für eine detaillierte Beschreibung dieses Projekts in Deutsch und Englisch.

Komposition 1

Die Zuverlässigkeit der Unruhe
 
Nicht einwilligen.
Damit uns eine Hoffnung bleibt.
 
Mit den Dämonen
rechnen.
 
Die Ausdauer bitten,
sie möge mit uns leben.
 
Die Zuverlässigkeit der Unruhe
nicht vergessen.
 
– Walter Helmut Fritz-
 



Norbert Trawöger

Norbert Trawöger ist spielender, lehrender und schreibender Musiker.
Er studierte Flöte an den Musikuniversitäten Wien, Graz und Göteborg und
unterrichtet am oberösterreichischen Landesmusikschulwerk sowie als
Gastdozent an der Anton Bruckner Privatuniversität. 2010 erschien sein
Buch über den Komponisten Balduin Sulzer. Als Musiker spielt er auf
alten und modernen Flöteninstrumenten Alte und Neue sowie vermehrt
auch improvisierte Musik. http://www.ente.me/

Komposition 2

Abridgement of
The Love Song of J. Alfred Prufrock
 
Let us go then, you and I,
When the evening is spread out against the sky
Like a patient etherised upon a table;
Let us go, through certain half-deserted streets,
The muttering retreats
Of restless nights in one-night cheap hotels
And sawdust restaurants with oyster-shells:
Streets that follow like a tedious argument
Of insidious intent
To lead you to an overwhelming question…
Oh, do not ask, “What is it?”
Let us go and make our visit.
 
– T. S. Eliot –





Hans Noll

Hans Noll ist Grafik- u. Mediendesigner, Videograph, e-book producer, Journalist, Buchautor und Musiker aus Niederösterreich. http://arsintergra.jimdo.com



Komposition 1

Auszug aus:
Stufen
Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
– Hermann Hesse –





Johannes Hoppe

Johannes Hoppe aus Chemnitz Sachsen. 7 Jahre Musikstudium Hauptfach klassischer Gesang und Stimmpädagogik. Weitere 3 Jahre Ausbildung zum Tonmeister und Entertainer in Aue Erzgebirge. Seit 2004 eigenes Tonstudio. Weitere Fortbildungen in Musikproduktion aller Musikstile u. Richtungen. www.dream2000plus.de

Barbara Semmler: Musikvermittlung und Web 2.0 – Neue Wege der Kommunikation. Masterarbeit. Linz, 2012.

Musikvermittlung via Web 2.0 ist eine immer aktueller werdende Thematik, die sich in letzter Zeit verstärkt weiterentwickelt hat. Die Masterarbeit Musikvermittlung und Web 2.0 – Neue Wege der Kommunikation (2012) als Abschluss meines Studiums „Musikvermittlung – Musik im Kontext“ an der Anton-Bruckner-Privatuniversität Linz steht nun in vollem Umfang zum Download bereit und soll  Interessierten als Einstieg in ein weites und komplexes Feld, in dem sich spannende Wege und Möglichkeiten auftun, dienen.

Kurzfassung

In der Diskussion über Musikvermittlung und der Frage nach ihrer Notwendigkeit in der heutigen Zeit ist häufig von Aktivierung und Generierung eines „neuen Publikums“ die Rede. Obwohl Musik nach wie vor eine wesentliche Rolle im Freizeitverhalten junger Menschen spielt, scheint die klassische Hochkultur mit tradierten Formen der Werbung und Vermittlung nicht mehr den Gewohnheiten und Bedürfnissen von Jugendlichen zu entsprechen. So scheint es nicht nur naheliegend, sondern vor allem zeitgemäß, sich in diesem Zusammenhang den neuen Kommunikationsmöglichkeiten via Web 2.0 zu widmen.
Durch die Auseinandersetzung mit Social Networking und Wissensvermittlung über Internet können niederschwellige Zugänge zur Hochkultur geschaffen und neue Wege zur Überwindung bestehender Barrieren gefunden werden. Wie viele andere Vermittlungsstrategien kann auch Web 2.0 als ein ergänzendes Werkzeug bestehender Musikvermittlungsangebote betrachtet werden, was die in dieser Arbeit vorgestellten Good Practice Beispiele verdeutlichen.

Für Rückfragen und Feedback zur Masterarbeit sowie Anfragen bezüglich Web 2.0-Beratung stehe ich gerne zur Verfügung – Kontakt siehe hier.

Willkommen! Das Blog startet in wenigen Wochen und präsentiert Recherche- und Forschungsergebnisse meiner Masterarbeit „Musikvermittlung und Web 2.0 – Neue Wege der Kommunikation“  im Rahmen des Universitäts-Lehrgangs „Musikvermittlung – Musik im Kontext“ an der Anton-Bruckner-Privatuniversität Linz.

Credits: Uta Herbert @Pixelio.de

Dabei begebe ich mich auf die Suche nach spannenden und innovativen Formaten im Internet zum Vermitteln und Präsentieren von Musik.

Ich freue mich über anregenden Austausch!